Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Dienstleistungen und Produkte der
desapalencao Institute
for Human Transformation UG
(haftungsbeschränkt)
Vertreten durch die Geschäftsführer
Angel Candeaux und Olaf Buntemeyer
Skalitzer Str. 28
10999 Berlin
(nachfolgend „Institut“)
Stand 16.01.2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Dienstleistungen, Programme, digitalen Produkte und sonstigen Angebote der desapalencao Institute for Human Transformation UG (haftungsbeschränkt).
(2) Die AGB gelten insbesondere für:
- Paartherapie
- Einzelberatung
- Coaching
- Workshops, Seminare und Retreats
- Onlineprogramme und digitale Kurse
- KI-basierte Begleit- oder Analyseangebote
- sämtliche sonstige Beratungs- und Bildungsleistungen
(3) Abweichende oder ergänzende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie schriftlich oder in Textform bestätigt wurden.
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
§ 2 Art der Leistungen und Abgrenzung zur Heilkunde
(1) Die angebotenen Leistungen des Instituts stellen keine Heilbehandlung im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) oder anderer heilkundlicher Gesetze dar.
(2) Die Angebote ersetzen nicht:
- medizinische Diagnosen oder Behandlungen
- psychotherapeutische Verfahren
- psychiatrische Betreuung
(3) Es werden keine Heilsversprechen oder Erfolgszusagen gegeben.
Der Erfolg der Zusammenarbeit hängt maßgeblich von der aktiven Mitwirkung der Klient:innen ab.
§ 3 Form der Leistungserbringung
(1) Leistungen können – abhängig vom gebuchten Angebot – in folgenden Formen erbracht werden:
- persönliche Sitzungen (vor Ort)
- Online-Sitzungen (Video oder Audio)
- telefonische Beratung
- Workshops oder Retreats
- digitale Programme oder Selbstlernkurse
- KI-gestützte Anwendungen
- hybride Formate
(2) Der konkrete Leistungsort, die Dauer und die Inhalte ergeben sich aus dem jeweiligen Vertrag, Buchungsformular oder der Programmbeschreibung.
(3) Die Zusammenarbeit findet im Rahmen der vereinbarten Sitzungen, Programme oder Formate statt. Kommunikation außerhalb dieser vereinbarten Termine kann unterstützend genutzt werden, ersetzt diese jedoch nicht und ist nicht Teil der vereinbarten Begleitung.
(4) Schriftliche Kommunikation stellt keine therapeutische Sitzung dar, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
§ 4 Mitwirkungspflichten der Klient:innen
(1) Die aktive Mitwirkung der Klient:innen ist wesentlicher Bestandteil der Zusammenarbeit. Dazu gehören insbesondere:
- pünktliche Teilnahme an Terminen
- offene und respektvolle Kommunikation
- Bereitstellung zutreffender persönlicher Informationen
- technische Voraussetzungen bei Online-Sitzungen (stabile Internetverbindung, ruhiger Raum etc.)
(2) Klient:innen sind jederzeit selbst verantwortlich für ihr psychisches und physisches Wohlbefinden.
(3) Bei Workshops, Retreats oder Gruppenformaten verpflichten sich Klient:innen zu einem respektvollen und konstruktiven Umgang miteinander.
§ 5 Durchführung der Angebote und organisatorischen Rahmenbedingungen
(1) Die konkrete Durchführung, zeitliche Struktur und organisatorische Ausgestaltung der jeweiligen Angebote ergeben sich aus dem entsprechenden Vertrag, Buchungsformular oder der jeweiligen Angebotsbeschreibung.
(2) Je nach Angebotsform können Leistungen als Einzel- oder Gruppenformate, zeitlich begrenzt oder fortlaufend, vor Ort, online oder in hybrider Form erbracht werden.
(3) Änderungen im organisatorischen Ablauf, die den Kern der gebuchten Leistung nicht wesentlich verändern, bleiben vorbehalten.
(4) Soweit Leistungen termin- oder zeitgebunden sind, gelten die hierfür maßgeblichen Regelungen ausschließlich gemäß den jeweiligen vertraglichen oder buchungsbezogenen Vereinbarungen.
(5) Termine, Absagen und Nichterscheinen
Vereinbarte Termine sind verbindlich und werden exklusiv für die Klient:innen reserviert.
Eine kostenfreie Absage ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen gilt die Sitzung als wahrgenommen.
In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Nachholung oder Rückerstattung.
Bei mehrwöchigen Programmen sind nicht wahrgenommene Sitzungen Teil des vereinbarten Gesamtumfangs und verfallen, sofern sie nicht rechtzeitig abgesagt werden.
(6) Gültigkeit und Verfall von Sitzungen bei Paketbuchungen
Bei der Buchung von mehrwöchigen Programmen oder Sitzungspaketen handelt es sich um zeitlich gebundene Entwicklungsprozesse.
Nicht in Anspruch genommene Sitzungen verfallen sechs (6) Monate nach dem Datum der zuletzt tatsächlich wahrgenommenen Sitzung.
Maßgeblich für den Fristbeginn ist die letzte tatsächlich durchgeführte Sitzung, unabhängig davon, ob weitere Sitzungen vereinbart oder geplant waren.
Nach Ablauf dieser Frist besteht kein Anspruch mehr auf Durchführung oder Erstattung der verfallenen Sitzungen.Sitzungen verfallen 6 Monate nach der zuletzt wahrgenommenen Sitzung. Nach Ablauf dieser Frist besteht kein Anspruch mehr auf Durchführung oder Erstattung der verfallenen Sitzungen.
§ 6 Vergütung, Rechnungen und Zahlungsmodalitäten
(1) Die jeweils geltenden Preise und Leistungsumfänge ergeben sich aus dem gebuchten Angebot, dem jeweiligen Vertrag, dem Buchungsformular oder der Programmbeschreibung.
(2) Digitale Rechnungsstellung
Rechnungen werden ausschließlich in digitaler Form (per E-Mail oder über ein Kunden- bzw. Buchungsportal) bereitgestellt.
Ein Anspruch auf eine Rechnung in Papierform besteht nicht.
(3) Rechnungen sind sofort fällig, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(4) Ratenzahlung
Sofern eine Ratenzahlung vereinbart wird, handelt es sich um eine freiwillige Zahlungsmodalität des Instituts.
Der bei Ratenzahlung vereinbarte Gesamtbetrag kann von dem bei Einmalzahlung geltenden Gesamtbetrag abweichen.
(5) Zahlungsverzug und Kündigung der Ratenzahlungsvereinbarung
Gerät eine Kundin oder ein Kunde mit mehr als einer Rate in Verzug, ist das Institut berechtigt, die Ratenzahlungsvereinbarung zu kündigen.
In diesem Fall wird der gesamte noch offene Restbetrag aus der Ratenzahlungsvereinbarung sofort fällig.
(6) Mahnwesen
Die erste Zahlungserinnerung erfolgt kostenfrei per E-Mail.
Erfolgt weiterhin kein Zahlungseingang, kann eine weitere Mahnung postalisch erfolgen.
Für eine postalische Mahnung wird eine pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10 € erhoben.
Rücklastschriftgebühren werden dem Kunden in der tatsächlich entstandenen Höhe weiterberechnet.
(7) Inkasso und rechtliche Durchsetzung
Bleibt eine Zahlung trotz Mahnung aus, ist das Institut berechtigt, zur Durchsetzung der Forderung ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt zu beauftragen.
Die dadurch entstehenden Kosten sind vom Kunden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu tragen.
(8) Weitergehende gesetzliche oder vertragliche Rechte des Instituts bleiben unberührt.
§ 7 Widerrufsrecht (Verbraucher:innen)
(1) Verbraucher:innen haben bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von vierzehn (14) Tagen.
(2) Der Widerruf ist in Textform (z. B. per E-Mail) zu richten an:
hallo@angel-candeaux.com
(3) Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn
a) die Leistung vollständig erbracht wurde oder
b) die Kundin oder der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass das Institut vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und gleichzeitig bestätigt hat, dass mit Beginn der Leistung das Widerrufsrecht erlischt.
(4) Bei digitalen Produkten erlischt das Widerrufsrecht mit Beginn des Downloads oder der erstmaligen Nutzung, sofern die ausdrückliche Zustimmung gemäß Absatz 3 vorliegt.
(5) Ein Muster-Widerrufsformular wird zur Verfügung gestellt.
§ 8 Datenschutz und elektronische Kommunikation
(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich gemäß der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung des Instituts.
(2) Das Institut nutzt zur Leistungserbringung technische Systeme und externe Dienstleister (z. B. CRM-Systeme, Video-Plattformen, KI-gestützte Anwendungen).
Einzelheiten hierzu sind in der Datenschutzerklärung geregelt.
(3) Die Übertragung von Daten über elektronische Kommunikationswege (z. B. E-Mail, Internet, Video-Tools) kann Sicherheitsrisiken bergen.
Das Institut haftet nicht für unverschuldete Zugriffe Dritter oder technische Störungen externer Dienstleister.
(4) Einwilligungen in besondere Formen der Datenverarbeitung (z. B. Audioaufzeichnungen, KI-Verarbeitung) werden nicht durch diese AGB erteilt, sondern ausschließlich im jeweiligen Vertrag eingeholt.
§ 9 Vertraulichkeit
(1) Das Institut und die von ihm eingesetzten Fachkräfte behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen persönlichen Informationen vertraulich.
(2) Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, wenn
a) eine gesetzliche Verpflichtung besteht,
b) eine akute Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit vorliegt oder
c) eine ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person vorliegt.
(3) Bei Angeboten mit mehreren teilnehmenden Personen (z. B. Paar- oder Gruppenformate) kann es für den Prozess erforderlich sein, Informationen im jeweiligen Arbeitskontext zu teilen.
Individuelle Ausschlüsse müssen ausdrücklich vereinbart werden.
§ 10 Haftung
(1) Das Institut haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet das Institut nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine Haftung für Entscheidungen, Handlungen oder Unterlassungen der Kund:innen sowie für Folgen, die aus der eigenverantwortlichen Umsetzung von Impulsen, Empfehlungen oder Inhalten entstehen, ist ausgeschlossen.
(4) Das Institut haftet nicht für technische Störungen, Ausfälle oder Zugriffsprobleme, die durch externe Dienstleister oder technische Systeme verursacht werden, sofern diese nicht vom Institut vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurden.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
§ 11 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Alle durch das Institut bereitgestellten Inhalte, Materialien, Texte, Audios, Videos, Konzepte, Übungen und digitalen Produkte unterliegen dem Urheberrecht des Instituts.
(2) Individuell erstellte Inhalte, insbesondere Paaranalysen, schriftliche Auswertungen, persönliche Rückmeldungen oder Audio-Reflexionen, dürfen von den Kund:innen für eigene Zwecke genutzt und im privaten Umfeld weitergegeben werden (z. B. an Partner:innen, Vertrauenspersonen oder begleitende Fachkräfte), sofern keine kommerzielle Nutzung erfolgt.
(3) Eine öffentliche Zugänglichmachung, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Weitergabe an eine unbestimmte Anzahl von Personen oder kommerzielle Nutzung der Inhalte – ganz oder teilweise – ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Instituts nicht gestattet.
(4) Dies gilt insbesondere für die Nutzung in sozialen Medien, auf Websites, in Vorträgen, Schulungen, Veröffentlichungen oder vergleichbaren öffentlichen Kontexten.
(5) Die Urheberrechte an den zugrunde liegenden Methoden, Konzepten und Strukturen verbleiben in jedem Fall beim Institut.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Berlin.
(3) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.